Auf der Suche nach einem Psychotherapieplatz?

  • Psychotherapieplatz finden Therapieplatz finden

Jeder vierte Mensch leidet in seinem Leben mindestens einmal unter psychischen Belastungen und wartet vergeblich auf einen Psychotherapieplatz. Verschiedene Faktoren können Einfluss auf unser Wohlbefinden haben: biologische Faktoren (z.B. Hormone, Vererbung), psychologische Faktoren (z.B. Resilienz, Selbstwertgefühl) und soziale Faktoren (z.B. Familiensituation, Arbeitsplatz). Unser inneres Gleichgewicht kann durch den Einfluss dieser Faktoren ins Wanken geraten. Auf dieses Ungleichgewicht reagiert jeder Mensch anders. Nicht selten wünschen sich Betroffene in diesen Situationen professionelle Hilfe von einem/r Psychotherapeuten/in. Doch die Suche nach einer Therapie ist mit langen Wartezeiten verbunden. Betroffene warten nicht selten bis zu 3 Monate auf einen freien Psychotherapieplatz. Um Dich bei der Suche nach einer Therapie zu unterstützen, zeigen wir Dir hier was Du Schritt für Schritt tun kannst.

Wie finde ich einen Psychotherapieplatz?

Schritt 1: Keine Angst vor Therapie

Viele Menschen denken erst über professionelle Hilfe in Form von Therapie nach, wenn die Symptome schon sehr ausgeprägt sind und diese das Leben des Betroffenen bestimmen. Der Gedanke, dass es uns erst “schlecht genug” gehen muss, um psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist ein Irrtum. Haben wir körperliche Beschwerden wie Zahnschmerzen, zögern wir nicht lange und suchen schnellstmöglich den Zahnarzt auf. Wieso nicht auch, wenn es um unsere psychische Gesundheit geht?

Schritt 2: Kontaktiere Deine Krankenkasse

Hier kommt es darauf an, wie Du versichert bist: privat oder gesetzlich.

Du bist bei einer privaten Krankenkasse versichert? Hier gibt es individuelle Vorgänge, wenn es um den Antrag für eine Psychotherapie geht. Kontaktiere bitte Deine Krankenkasse und frage nach, wie genau der Prozess vonstatten geht. Lass Dir die einzelnen Schritte erklären. Die Krankenkasse unterstützt Dich dabei einen Therapieplatz zu finden.

Du bist bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert? Dann ist es nicht dringend erforderlich Deine Krankenkasse zu kontaktieren. Jedoch erklärt die Krankenkasse Dir das genaue Verfahren und hilft Dir bei der Suche nach einem/r Psychotherapeuten/in. Du kannst auch selbst aktiv auf die Suche nach einem/r Psychotherapeuten/in gehen ohne die Krankenkasse vorher zu kontaktieren. Was Du hier beachten musst, erklären wir Dir in Schritt 3 und 4.

Jedem Versicherten stehen 4 Sitzungen, die sogenannten probatorischen Sitzungen, bei einem/r Psychotherapeuten/in zu, ohne vorher Kontakt mit der Krankenkasse aufzunehmen. Diese Sitzungen werden nicht zur Therapie dazugezählt. Die probatorischen Sitzungen kannst Du direkt beim Psychotherapeuten anfragen. Diese Sitzungen sind der erste Schritt zu einer Psychotherapie.

Schritt 3: Achte auf die Fachrichtung des Arztes

Du willst die probatorischen Sitzungen in Anspruch nehmen? Dann beginne mit der Suche nach einem Psychotherapeuten. Wenn Du möchtest, dass Deine Krankenkasse die Therapie übernimmt, ist es wichtig zu beachten, dass Du zu Beginn ausschließlich psychologische Psychotherapeuten oder ärztliche Psychotherapeuten mit einer Kassenzulassung kontaktierst.

Wichtig sind die Begriffe psychologischer Psychotherapeut/in oder ärztliche/r Psychotherapeut/in – dies sind geschützte Titel, die angeben, dass der/die Psychotherapeut/in oder Mediziner die notwendige Ausbildung hat, um Menschen mit psychischen Erkrankungen zu diagnostizieren und zu therapieren. Die Begriffe “Coach”, “Therapeut”, “Psychiater”, “Heilpraktiker für Psychotherapie” oder “Psychologe” sind nicht ausreichend, um später eine Erstattung der Therapie durch die Krankenkasse zu bekommen.

Schritt 4: Achte auf die Therapieform

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Art der Psychotherapie. Es gibt bestimmte Therapieformen, die von der Krankenkasse übernommen werden. Welche das genau sind, erfährst Du in diesem Artikel. Bevor Du Dich für eine Therapieform entscheidest, lohnt es sehr sich vorher ausführlich mit den verschiedenen Vorgehensweisen der Therapien zu befassen. Auch die 4 probatorischen Sitzungen können Klarheit schaffen.

Schritt 5: Beginne mit der Suche

Viele Krankenkassen helfen ihren Versicherten bei der Suche nach einem Psychotherapieplatz. Achte hierbei auf die Therapieform und die Kassenzulassung des/der jeweiligen Psychotherapeuten/in. Du kannst ganz klassisch mit der Google Suche beginnen. Oder Du schaust bei folgenden Organisationen, welche Dir die Suche erleichtern können:

Du kannst Dich ebenfalls an die Ambulanzen der Ausbildungsinstitute für Psychotherapeuten wenden. Dort werden angehende psychologische Psychotherapeuten/innen ausgebildet, welche bereits Psychotherapiestunden anbieten. Anders als bei vielen niedergelassenen Psychotherapeuten/innen, werden die Therapiestunden regelmäßig von erfahrenen Psychotherapeuten/innen supervidiert, um eine gute Qualität der Psychotherapiestunden zu sichern.

Schritt 6: Kontakt aufnehmen

Psychologische Psychotherapeuten/innen mit einer Kassenzulassung bieten eine Sprechstunde an, in denen ein kurzer Erstkontakt mit dem Patienten stattfindet. Meist sind die Praxen gut per Telefon oder E-Mail zu erreichen. Von einer Anfahrt raten wir ab, da tagsüber oft durchgängig Behandlungen stattfinden, die nicht gestört werden dürfen. Eine E-Mail oder ein kurzer Spruch auf den Anrufbeantworter genügen. Wie lange es dauert, bis der/die Psychotherapeut/in sich meldet, bzw. wann ein persönliches Erstgespräch zustande kommt, ist abhängig vom freien Kontingent des/der Psychotherapeuten/in.

Sollte es zu einer Ablehnung durch den Psychotherapeuten kommen, da dieser bereits voll ist, dokumentiere dies unbedingt. Notiere jeden Kontakt mit Namen des/der behandelnden Psychotherapeuten/in, deren nächstmöglicher Behandlungstermin (also Wartezeit), Datum und Uhrzeit des telefonischen Kontakts sowie die Anschrift der Praxis. Diese Dokumentation ist besonders wichtig, da Du nach einer Vielzahl von Ablehnungen versuchen kannst bei Deiner Krankenkasse eine Psychotherapie in einer Privatpraxis bewilligen zu lassen. Dies ist zwar nicht die Regel, jedoch sollten in Krisenzeiten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

Du hast mehr als 5 Ablehnungen erhalten? Teile dies Deiner Krankenkasse mit und lege Dein geführtes Protokoll vor. Grund dafür ist, dass die Krankenkasse sehen muss, dass innerhalb eines angemessenen Zeitraums kein Psychotherapieplatz mit Kassenzulassung für Dich frei wird. Nach erfolgloser Therapieplatzsuche kann die Krankenkasse anstatt eines Psychotherapeuten mit Kassenzulassung die Behandlung in einer Privatpraxis erstatten. Wende Dich nach Zustimmung der Krankenkasse an Privatpraxen (Achtung! Auch hier auf Bezeichnung und Therapieform achten!). Der/die von Dir ausgesuchte, approbierte Psychotherapeut/in der Privatpraxis muss dann bestätigen, dass eine Psychotherapie in Kürze begonnen und durchgeführt werden kann.

Schritt 7: Erste Psychotherapeutische Sprechstunde

Deine Recherche nach einem Psychotherapieplatz hat sich gelohnt und Du hast ein erstes Gespräch mit einem/einer Psychoherapeuten/in? Wichtig zu wissen ist, dass diese erste Stunde noch keine Psychotherapiestunde ist. Es geht vielmehr darum, sich kennenzulernen, Erwartungen zu klären und zu schauen, ob der Patient und der Therapeut gut miteinander arbeiten können. Der Therapeut ist dazu verpflichtet Dich über den Ablauf der Therapie, die Rahmenbedingungen, also Dauer, Anzahl und Frequenzen der Sitzungen, Methoden, Erfahrungen mit dem Krankheitsbild, Risiken und Nebenwirkungen aufzuklären.

Du brauchst keine Angst vor der ersten Sprechstunde haben. Hierfür musst Du auch nichts vorbereiten. Sei dem/der Therapeuten/in gegenüber offen und ehrlich. Schau auch bewusst, ob Du Dir vorstellen kannst mit ihm/ihr zusammenzuarbeiten. Gebe dem/der Therapeuten/in also eine Chance – die Therapeuten-Klienten-Beziehung spielt eine wichtige Rolle in der Therapie. Sie ist die Basis für eine gute Kommunikation und Problemlösungsfindung.

Manche Betroffene neigen zum Beispiel dazu, sich zu früh gegen eine/n Psychotherapeuten/in zu entscheiden. Diese Entscheidung kann tiefliegende Gründe haben, z.B. führen schlechte Erfahrungen mit Männern manchmal zu einer grundsätzlichen Ablehnung männlicher Therapeuten. Hier kann das Reflektieren seiner eigenen Befindlichkeit Klarheit schaffen: Was genau stört mich am Therapeuten? Kann ich dies sogar mit ihm klären? Weckt der Therapeut gewisse Erinnerungen in mir, z.B. frühere Konflikte mit Männern? Ist das vielleicht sogar eine Chance für mich, dieses Problem anzugehen?

Schritt 8: Die probatorische Sitzungen

Wie schon beschrieben, stehen jedem Hilfesuchenden 5 probatorische Sitzungen zu. Diese finden dann statt, wenn die erste psychotherapeutische Sprechstunde bereits wahrgenommen wurde.

Zum ersten Mal kommt hier die Krankenkasse ins Spiel, denn die Kostenübernahme der probatorischen Sitzungen durch Deine Krankenkasse wird hier in die Wege geleitet. Dafür musst Du nichts tun – der/die Therapeut/in nimmt normalerweise selbst Kontakt zur Krankenkasse auf.

Spätestens nach den probatorischen Sitzungen musst Du entscheiden, ob Du den Psychotherapieplatz bei dem/der Therapeuten/in in Anspruch nehmen möchtest oder nicht. Hier spielt auch Ehrlichkeit eine große Rolle: Du hast jederzeit die Möglichkeit die probatorischen Sitzungen zu beenden, einen Grund hierfür musst Du nicht angeben. Sage aber die vereinbarten Sitzungen früh genug ab, damit andere Wartende eine Chance auf die freigewordenen Sprechstunden haben. Am Ende der psychotherapeutischen Sprechstunde klärt der/die Psychotherapeut/in über das weitere Vorgehen auf.

Du hast Dich gegen den behandelnden Psychotherapeuten/in oder die Form der Therapie entschieden? Leider beginnt die Suche nach einem Psychotherapieplatz hier wieder von vorn. Nimm Dir diesen Rückschlag nicht sehr zu Herzen. Es ist gut, dass Du auf Deine Intuition hörst und Dich trotz Deiner Krisensituation gegen einen Behandler oder eine Therapieform entschieden hast, die Dir nicht zusagt. Für Dich gibt es keine Nachteile, wenn Du Dich nach einigen Sitzungen gegen den Psychotherapieplatz entscheidest.

Schritt 9: Antragstellung bei der Krankenkasse

Du kannst Dir vorstellen, den Psychotherapieplatz bei dem/der Psychotherapeuten/in in Anspruch zu nehmen? Dann kommt es jetzt zur Antragstellung bei Deiner Krankenkasse.

In den meisten Fällen schreibt Dein/e Psychotherapeut/in einen Bericht und stellt den Antrag für Kostenerstattung bei Deiner Krankenkasse. Hierfür musst Du mit dem sogenannten Konsiliarbericht des Therapeuten zum Hausarzt. Dies ist besonders wichtig, um körperliche Ursachen für Deine Beschwerden auszuschließen. Manchmal kann z.B. eine Schilddrüsenfehlfunktion die Ursache für depressive Symptome sein. Dein Hausarzt muss den Konsiliarbericht Deines/r Psychotherapeuten/in dann unterschrieben an Dich zurückgeben (oder direkt an den Therapeuten weiterleiten). Den Konsiliarbericht musst Du wiederum an Deine/n Psychotherapeuten/in weiterleiten, damit diese/r dann den Bericht bei der Krankenkasse einreichen kann.

Jetzt kann es leider noch einmal zu Wartezeiten kommen. Nach Absatz 3a in §13 hat Deine Krankenkasse drei Wochen Zeit, den Antrag auf einen Psychotherapieplatz zu bearbeiten und darüber zu entscheiden. In manchen Fällen wird ein Gutachter eingeschaltet, der über die Erstattung entscheidet – dann erhöht sich die Frist auf fünf Wochen. Sollte sich die Krankenkasse innerhalb der genannten Frist nicht bei Dir oder Deinem/r Therapeuten/in melden, musst Du dies schriftlich oder telefonisch der Krankenkasse mitteilen. Diese können Dir dann genauere Informationen zur Verzögerung geben.

Schritt 10: Erstattung oder Ablehnung

Sobald Du die Bewilligung der Krankenkasse erhalten hast, kannst Du Dich mit dieser freudigen Nachricht bei Deinem/r Psychotherapeuten/in melden. Manchmal schickt die Krankenkasse auch nur dem Psychotherapeuten eine Mitteilung. Dieser meldet sich dann bei Dir. Um Missverständnissen vorzubeugen ist es wichtig, dass Du über den Prozess der Antragstellung gut informiert bist.

Bei einer Ablehnung durch die Krankenkasse hast Du die Möglichkeit einen Widerspruch einzulegen. Grund für einen Widerspruch kann z.B. eine medizinisch nicht ausreichende Begründung für eine Psychotherapie des Therapeuten sein. Prüfe gemeinsamen mit deinem Psychotherapeuten die Stellungnahme der Krankenkasse. Um die Besorgung der Stellungnahme muss sich Dein Psychotherapeut kümmern. Meist kennt sich der Psychotherapeut gut mit dem Verfahren des Widerspruchs aus und kann somit den Antrag noch einmal überarbeiten. Bitte Deinen Psychotherapeuten den Widerspruch in die Wege zu leiten , denn es ist auch in seinem/ihrem Interesse, die Behandlung schnellstmöglich zu beginnen.

Es gibt einige Ausnahmen, bei denen die Krankenkasse keine Psychotherapie bewilligt. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn in den vergangenen zwei Jahren bereits eine Psychotherapie in Anspruch genommen wurde. Bei den gesetzlichen Krankenversicherungen muss hier eine Pause eingelegt werden, in denen man keine Psychotherapie machen darf. Unter dem Absatz “Alternativen” findest Du Möglichkeiten, Dir trotz Pause professionelle Hilfe zu holen.

Schritt 11: Es geht los

Glückwunsch zu Deinem Psychotherapieplatz! Es kann also endlich losgehen mit der Psychotherapie.

Versuche so offen wie möglich an die kommende Zeit heranzugehen. Durch das Bewusstwerden und Bearbeiten bestimmter, nicht immer bewusster Sorgen, kann es während der Psychotherapie zu einer Verschlimmerungen der Symptome kommen. Sei Dir darüber im Klaren, dass der therapeutische Prozess ein langer, auch manchmal unangenehmer, Prozess ist. Du bist bei Deinem Psychotherapeuten aber in guten Händen – er bietet Dir professionelle Unterstützung in einem geschützten Raum.

Eine vorgefertigte Anleitung zur Problemlösung darfst Du von Deinem Psychotherapeuten nicht erwarten – vielmehr erarbeitet ihr gemeinsam ein Konzept zur Problemlösungsstrategie. Auch die Lösung der Probleme wird nicht von heute auf morgen passieren. Psychische Symptome entwickeln sich über Zeit – es kann Wochen, Monate, Jahre dauern, bis daraus psychische Erkrankungen entstehen, die zur Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. So, wie sich Deine Erkrankung über lange Zeit entwickelt hat, braucht es auch Zeit diese zu bearbeiten. Versuche bei dieser Bearbeitung geduldig und wohlwollend mit Dir selbst zu sein – so können sich aus gefühlten Rückfällen neue Chancen auf Heilung entwickeln.

Deine Checkliste

Psychotherapieplatz

Du benötigst schnelle Hilfe?

In manchen Fällen brauchen Betroffene eine direkte und schnelle Hilfe. Die Wartezeiten auf einen Therapieplatz sind in solchen Situationen unzumutbar. Es gibt eine Reihe von Anlaufstellen, die Dir in Notsituationen weiterhelfen können.

Falls Du oder eine Dir nahestehende Person dringend Hilfe benötigt, kannst Du Dich an den Notarzt unter der Telefonnummer 112, Deinen Arzt oder einen Bereitschaftsarzt wenden. Alternativ gibt es die psychiatrische Notfallaufnahme in einer Klinik oder eine psychiatrische Praxis mit Notfalldienst.

Für eine psychologische Beratung in Krisensituationen stehen Dir noch andere Möglichkeiten zur Verfügung. Bei allen Diensten erhältst Du Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen, scheinbar unlösbaren Situationen aufzeigen können:

Kinder und Jugendliche können sich an die Nummer gegen Kummer wenden.

Bei Depressionen hilft die Deutsche Depressionshilfe weiter. Dort wird Dir genau erklärt, was Du in einem Notfall machen kannst.

Alternativen zur Psychotherapie

Es gibt hin und wieder Fälle, in denen Betroffene keine Therapie erstattet bekommen. Trotzdem dürfen die Leidtragenden mit ihren Sorgen nicht allein gelassen werden. Wir stellen Dir Alternativen zur Psychotherapie vor:

Das Angebot an Selbsthilfegruppen ist vor allem in den Städten sehr groß. Die Website Nakos kann Dir bei der Suche nach der richtigen Selbsthilfegruppe behilflich sein. Meist sind diese Angebote sogar umsonst. Der Austausch mit anderen Betroffenen kann sehr heilend und unterstützend wirken. Hab keine Angst vor einer Selbsthilfegruppe – Du wirst schnell erkennen, dass es vielen anderen so geht wie Dir.

Es gibt mittlerweile Online Interventionen wie Selfapy, die geleitete Selbsthilfe mit oder ohne psychologischer Begleitung anbieten. Achte darauf, dass diese Programme seriös sind – dies erkennst Du z.B. an gewissen Prüfsiegeln (z.B. Deutsche Standart Prävention Siegel, Kooperationen mit der Krankenkasse, etc.) oder Erfahrungsberichten ehemaliger Nutzer.

Private Psychotherapie

Auch eine private Psychotherapie kann eine Alternative sein. Die Kosten pro privater Psychotherapiesitzung á 50 Minuten liegen, je nach Richtlinienverfahren des Psychotherapeuten, zwischen 80€ bis 150€.

Die Vorteile liegen hier bei einer schnelleren Terminvergabe. Andere Gründe für eine Privatbehandlung können zum Beispiel sein, dass die Krankenkasse nicht zwingend von der Diagnose und der Therapie erfährt. Dies kann bei einer anstehenden Verbeamtung, dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder auch als Voraussetzung einer Kreditaufnahme eine wichtige Rolle spielen. Die Therapie muss dann selbst bezahlt werden.

Selfapy hilft Dir in Krisensituationen. Durch unsere psychologisch begleiteten Online Kurse findest Du Unterstützung ohne Wartezeit. Selfapy bietet Selfapy Kurse bei verschiedenen psychologischen Belastungen. Informiere Dich in einem kostenlosen Erstgespräch oder auf unserer Website.Psychologische Hilfe mit Selfapy

Nora

Nora

Content Managerin