Gesund essen am Arbeitsplatz mit diesen 5 Tipps

  • Gesund essen am Arbeitsplatz Ernährung im Job

Morgens wird zwischen Tür und Angel ein Kaffee runtergespült, am Vormittag macht sich dann der Hunger bemerkbar. Dieser wird mit einem Schokoriegel gestillt. An eine Mittagspause ist nicht zu denken: zu viele Termine! Außerdem bekommt doch eh kein Mensch diesen „Kantinenfraß“ runter. Dann lieber eine Wurstsemmel vom Bäcker oder die Pommes vom Imbiss. Abends gibt es eine üppige Mahlzeit, um das „Kaloriendefizit“ auszugleichen.

So oder so ähnlich ernähren sich viele Deutsche. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen übergewichtig werden. Neben der Gesundheit kann auch die Psyche unter der ungesunden Ernährungsweise im Arbeitsalltag leiden. Magen-Darm-Probleme, Konzentrationsstörungen, Leistungsabfall und Stressanfälligkeit gehören zu den häufigsten Folgen. Im schlimmsten Fall kann die Entstehung einer psychischer Erkrankung, wie der Depression, durch eine unausgewogene Ernährung begünstigt werden. Mit diesen 5 Tipps sorgst Du dafür, dass Dein Körper die nötigen Nährstoffe erhält und Du Dich körperlich sowie mental fit fühlst.

1. Morgens wie ein Kaiser…

Das alte Sprichwort “Iss morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann” drückt in überspitzter Weise aus, was im Prinzip stimmt: Das Frühstück gilt als wichtigste Mahlzeit des Tages. Es muss nicht besonders groß ausfallen, sollte jedoch mit Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen vollgepackt sein. Komplexe Kohlenhydrate, z.B. aus Vollkornprodukten, versorgen das Gehirn mit Energie und halten den Blutzuckerspiegel konstant. Vollkornmüsli und Haferflocken sind dem Nutellatoast vorzuziehen. Smoothies aus frischem Obst und Gemüse können abends vorbereitet werden, falls es morgens schnell gehen muss, oder als Zwischenmahlzeit mit ins Büro genommen werden.

2. Langsam essen

Versuche Dir fürs Essen Zeit zu nehmen. Vielleicht genügt es schon, wenn du morgens 15 Minuten eher aufstehst, um Dich zum Frühstücken an den Küchentisch setzen zu können. Das Mittagessen sollte idealerweise nicht am Arbeitsplatz verzehrt werden. Die Pause steht Dir nicht nur zu, sondern sie ist auch förderlich für Geist und Körper. Falls Du doch am Schreibtisch isst, schalte den Computer aus, lege das Smartphone zur Seite und ignoriere den Papierkram.

3. Achtsam essen

Achtsam zu essen bedeutet bewusst und aufmerksam zu essen. Dabei fokussierst Du Deine Aufmerksamkeit auf Deine Sinneswahrnehmung und Körpersignale. Wie sieht Deine Mahlzeit aus? Wie riecht und schmeckt sie? Wie fühlt sich jeder einzelne Bissen in Deinem Mund an? Wie verändert sich das Gefühl in Deinem Magen? Welche Geräusche macht Dein Essen (diese Erfahrung kann sehr lustig sein)? Die regelmäßige Praxis von Achtsamkeit kann nachweislich Stress reduzieren und kommt auch in der Therapie psychischer Erkrankungen, wie beispielsweise der Depression, erfolgreich zum Einsatz.

4. Das Trinken nicht vergessen

Denk daran, ausreichend zu trinken. Wasser ist der beste Durstlöscher und sollte immer griffbereit auf dem Schreibtische stehen. Von Limos oder sogenannten Kaffee-Spezialitäten mit Sirup und Sahne solltest Du lieber die Finger lassen: Sie stecken voller Zucker und begünstigen das gefürchtete Mittagstief.

5. Planen und vorkochen

Du kannst unter der Woche Zeit sparen, indem Du bereits am Wochenende Deine Mahlzeiten planst und möglichst viel vorbereitest. Viele Gerichte lassen sich problemlos einfrieren oder einige Tage im Kühlschrank frisch halten. Wer selbst kocht, tut nicht nur seiner Gesundheit etwas Gutes, sondern schont auf Dauer auch den Geldbeutel.

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Marieke

Marieke